William Eggleston

Wilmar Koenig beschäftigt sich seit 45 Jahren mit künstlerischer Fotografie.
Er war Mitbegründer der heute legendären „Werkstatt für Photographie“ in Berlin Kreuzberg, die zwischen 1975 und 1985 zu recht als ein zentraler Ort der zeitgenössischen Fotografie galt.
Schon in den 1970er Jahren zählte er zu den Pionieren der künstlerischen Farbfotografie in Deutschland und hat über Jahre immer wieder gemeinsame Reisen mit dem US-amerikanischen Fotografen William Eggleston unternommen, auf denen Bilder genseitiger Anregung entstanden.

Neben Porträts und der sozialen Dokumentation von Wohn- und Lebensräumen hat Koenig immer wieder sakrale Bauten fotografiert.
Das begann mit Zeugnissen der nord-ostdeutschen Backsteingotik, die er als Metaphern einer spezifischen Lebensweise verstand und weitete sich alsbald auf süddeutsche Barockbauten aus, an denen Wilmar Koenig seine eigene Dramaturgie des Lichtes entwickelte.
Das zeigen auch vor allem Interieurs von Moscheen im Iran und christlichen und jüdischen Gotteshäusern in Georgien.
Koenig lebt heute in der märkischen Schweiz.